Preview: Ausstellung

Der DGB-Stadtverband Braunschweig wird innerhalb des städtischen Projektes „Vom Herzogtum zum Freistaat –Braunschweigs Weg in die Demokratie (1916 –1923)“ gefördert und hat verschiedene Programmelemente entwickelt.

Unsere Planungen und bisherigen Ergebnisse und vor allem die Ausstellung möchten wir Ihnen gerne als Preview präsentieren am:

Freitag, 22. Juni um 15.00 Uhr

im Saal des Gewerkschaftshauses

Wilhelmstraße 5

38100 Braunschweig

Die Ausstellung „Baustelle Demokratie. 100 Jahre Novemberrevolution Braunschweig“ steht im Mittelpunkt unserer verschiedenen Vorhaben und ist für den Einsatz in Schulen konzipiert. Sie wird von uns angeliefert, aufgebaut und auch wieder abgeholt. Sie umfasste in größeres Banner (2m x 3,50 m) und 12 Themenbanner (2m x 1m), die an einem Gerüst befestigt sind.

Wir möchten Sie einladen die Ausstellung zu begutachten und zu prüfen, ob Sie diese in Ihrem Unterricht und an Ihrer Schule einsetzen wollen.

Falls Sie sich positiv entscheiden, kann die Ausstellung ab dem 22.06.2018 fest gebucht werden.

Neben der Ausstellung werden wir unsere Überlegungen zu einem Stadtspaziergang „Auf den Spuren…“, unsere Internetseite „Novemberrevolutionbraunschweig.de“ und die weiteren Aktivitäten im Herbst des Jahres präsentieren.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten Sie um eine kurze Terminbestätigung an braunschweig@dgb.de

Ausstellung

Eine Ausstellung der DGB-Region SüdOstNiedersachsen für Schule und Betrieb
Gesamtkonzept/Redaktion: DGB-Arbeitskreis Novemberrevolution
Verantwortlich: Hansi Volkmann
Historische Recherche und Erarbeitung: Gerhard Wysocki
Texte und Gestaltung: Susanne Hesch

Ausleihe und mehr Informationen über…


Flyer zur Ausstellung als PDF-Datei

Banner der Ausstellung (25 MB)

Mit der Ausstellung BAUSTELLE DEMOKRATIE. DIE NOVEMBERREVOLUTION erinnert der DGB an Ereignisse, die 1918 in Deutschland zu gravierenden Veränderungen der politischen Verhältnisse geführt haben. Diese Ereignisse sind weitgehend in den Hintergrund des kollektiven Bewusstseins getreten – sie liegen im „Schatten der Erinnerungskultur“.
Deshalb erinnert der DGB daran, dass es vor 100 Jahren vor allem Arbeiter und Arbeiterinnen waren, die als Subjekt der Geschichte hervortraten und das Fundament für die erste Demokratie in Deutschland legten.
Mit der Revolution wurden eine Reihe von Grundrechten erstmals in der Geschichte Deutschlands durchgesetzt. Sie sind von Bedeutung und eine Selbstverständlichkeit für unser heutiges Demokratieverständnis. Darum besteht die Erinnerung an die Ereignisse von 1918 nicht nur als ein historischer Rückblick, sondern auch als ein Beitrag für die kontinuierlich zu führende Debatte darüber, welche Charakteristika für eine Demokratie prägend sind und wie sie zu bewahren oder zu erreichen sind.
Gleichzeitig bildeten die Entwicklungen in Braunschweig eine Besonderheit. Die Abdankung des Herzogs wurde bereits am 8. November erzwungen und damit einen Tag früher als im Deutschen Reich. Die Braunschweiger Revolutionäre und Revolutionärinnen galten als radikaler in ihren Forderungen und aus heutiger Sicht erscheinen die Stimmung untereinander, die Unmittelbarkeit und Spontanität der Aktionen, die Klarheit ihrer Ziele und Konsequenz ihrer Handlungen bemerkenswert.
Innerhalb weniger Tage übernahmen sie die Macht, organisierten eine Regierung, er-ließen Gesetze und rangen um den Weg in die Demokratie. Sie zeigten, dass Gesell-schaft gestaltbar ist.
Die Ausstellung ist als mobile Wanderausstellung konzipiert. Sie zeigt auf einem grö-ßeren Banner die Orte und die Chronologie der Ereignisse um den 8./9. November 1918 in Braunschweig, sowie die weitere Entwicklung bis zur Besetzung Braun-schweigs, durch die Freikorps-Truppen von General Maerker, im April 1919.
Auf weiteren 11 Elementen werden u.a. diese Themenschwerpunkte, jeweils mit Bezug zu Braunschweig, dargestellt:
Erster Weltkrieg. Ein „Menschenschlachthaus“
Hunger. „Was gehen uns die Arbeiter an…“
Im Betrieb. „Das Proletariat und der Kapitalismus“
„Wer herrscht?“. Der Kampf um das Wahlrecht
„Heraus mit dem Frauenwahlrecht“
Der Streit um die Volksbildung.
Die Arbeiterbewegung. Und die Idee vom Sozialismus

Die Ausstellung im Einsatz: Realschule Georg-Eckert-Straße